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Gemeinsam durch die Corona-Krise: Aktuelle Informationen der Psychosozialen Beratung #4: Wirtschaftliche Hilfen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch Lufthanseaten werden von der Corona-Krise in vielen Lebensbereichen stark herausgefordert: Routinen und Sicherheiten des Alltags stehen in Frage, familiäre Sorgen und berufliche Ängste nehmen vielleicht zu, die persönliche Verfassung wird möglicherweise labiler. Als KollegInnen der Psychosozialen Beratung (PM/S) möchten wir Ihnen in regelmäßigen Abständen hilfreiche Empfehlungen aus unserer Beratungser-fahrung in den unterschiedlichen Lebensbereichen anbieten, um die derzeitige Krise psychisch ge-sund und im optimalen Falle sogar emotional gestärkt und resilienter zu überstehen.

Heute haben wir einige generelle Informationen für solche Mitarbeiter zusammengestellt, die Corona-bedingt in eine finanzielle Belastungs- oder Notsituation geraten sind und die möglicher-weise weitere Folgeprobleme nach sich zieht. Scheuen Sie sich nicht, diese Angebote bei Bedarf zu nutzen. Für darüberhinausgehende, spezifische Fragestellungen können Sie sich jederzeit an uns wenden (Kontaktdaten unten).

Ihr Team der Psychosozialen Beratung

 

Unterstützungsmöglichkeiten in finanziellen Belastungs- oder Notsituationen

1. Veränderte Regelungen rund um die wirtschaftliche Situation aller Bürger
In den letzten Monaten wurden von Seiten der Bundesregierung die Sozialschutzpakete 1 und 2 (Stand Juni 2020) verabschiedet. Wichtige Informationen finden Sie hier:
https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/sozialschutz-paket.html

2. Wohngeld
Menschen mit niedrigem Einkommen können Wohngeld beantragen. Dies ist ein staatlicher Zuschuss zur Miete oder zur Belastung (bei selbstgenutztem Wohneigentum). Anträge können Sie bei der örtlich zuständigen Wohngeldbehörde stellen. Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Wohngeldstelle oder beim zuständigen Bundesministerium:
https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerde-rung/wohngeld/wohngeld-node.html

3. Zuschlag zum (regulären) Kindergeld

Wenn das Einkommen nicht reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld einen Zuschlag (umgangssprachlich: „Kinderzuschlag“) erhalten. Der Antrag muss gesondert bei der Familienkasse gestellt werden. Möglich sind derzeit maximal 185,-€ pro Kind pro Monat (Stand Juni 2020). Ausführliche Informationen zum Kinderzuschlag finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur: www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-anspruch-hoehe-dauer.

Mit dem „KiZ-Lotsen“ können Sie Ihren Anspruch auf den Zuschlag direkt online prüfen: https://www.arbeitsagentur.de/familieund-kinder/kiz-lotse.

4. ALG II - Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts („Aufstockendes ALG II“)
Wenn Ihr Einkommen trotz der o.g. Möglichkeiten nicht mehr ausreicht, um den eigenen Lebensunterhalt oder den Ihrer Familie zu sichern, haben Sie unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG) II. Dieses kann auch als ergänzende (aufstockende) Leistung zum aktuellen Einkommen gewährt werden (Stand Juni 2020). Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit:
https://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Grundsicherung/Leistungen-zur-Sicherung-des-Lebensunterhalts/leistungen-sicherung-lebensunterhalt.html
(oder bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur).

5. Interne Unterstützung der Lufthansa Group
5a. LH Unterstützungswerk (LUW)
Das LUW kann unter bestimmten Voraussetzungen Lufthansa-MitarbeiterInnen mit einer nicht rückzahlbaren Beihilfe unterstützen. Eine Kontaktaufnahme erfolgt direkt über das LUW unter der Telefonnummer 069/69650335 oder per Mail unter Thomas.McBriar@dlh.de.
5b. Albatros (#WirKümmernUns)
Albatros bietet als unabhängiger Makler Beratung und Unterstützung für Mitarbeiter der Lufthansa Group an. Albatros hat hilfreiche Informationen und konkrete Hilfestellungen zu den Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen für Sie zusammengestellt (z.B. Beitragsstundung bei laufenden Krediten, Informationen zur „Dispo-Falle“ oder Entgeltumwandlung):
https://www.albatros.de/web/lufthansa/ratgeber-finanzieller-engpass

6. Psychosoziale Beratung
Wenn sie alleine oder gemeinsam mit der aktuellen Situation nicht zurechtkommen, wenden Sie sich gerne an die Psychosoziale Beratung der Lufthansa, um zeitnah eine vertrauliche Beratung in Anspruch zu nehmen (gerne auch telefonisch oder per Skype). Wir unterstützen Sie auch bei der Suche nach weiteren externen Ansprechpartnern (z.B. Schuldnerberatung, finanzielle Hilfen für Schwerbehinderte, Wohlfahrtsverbände und andere Träger).

Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern bzw. E-Mail-Adressen (s. auch link auf unsere Homepage:
ebase.dlh.de/ebase/hr/de/G_K/sozber.html):

Frankfurt: 069 696 6933 (frapms@dlh.de)
München: 089 977 5180 (mucpms@dlh.de)
Hamburg: 040 5070 64955 (hampms@dlh.de)
Köln: 0221 826 4212 (cgnpms@dlh.de)

Falls Sie uns nicht persönlich erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf der Mailbox, wir rufen Sie werktags innerhalb von 24 Stunden zurück.